Rechtsmedizin

Algor mortis, auch Totenkälte oder Leichenkälte, bezeichnet die Abkühlung des Körpers nach dem Tod auf Umgebungstemperatur. Sie tritt auf infolge des Ausbleibens von wärmeerzeugenden oxidativen Stoffwechselvorgängen in der Leiche und der (niedrigeren) Umgebungstemperatur. Nach Eintritt des Todes fällt die Körpertemperatur (ca. 37 °C) auf Raumtemperatur (ca. 21 °C) mit etwa 0,833 °C pro Stunde, d.h. der Temperaturausgleich ist nach etwa 19 Stunden eingetreten. ...mehr auf Wikipedia über "Algor mortis"

Die Alkohologie ist ein Teilgebiet der Medizin und insbesondere der Rechtsmedizin (Forensische Alkohologie), das sich mit dem Nachweis und der Bewertung von Alkoholkonsum befasst. ...mehr auf Wikipedia über "Alkohologie"

Die Asphyxie oder medizinisch die Asphyxia ( griechisch ασφυξία, asfixía - die Pulslosigkeit) ist eine spezielle Art des Atemstillstands (einer Apnoe) oder eine schwergradige Atemdepression bei Ohnmacht und Scheintod. Sie ist der pathophysiologische Mechanismus des drohenden (äußeren) Erstickens (z.B. nach Verstopfung der Atemwege, bei zu geringem Luftdruck in großen Höhen, bei mechanischer Behinderung des Einatmens oder bei Atemlähmung); beim Neugeborenen (Asphyxia neonatorum) durch Verlegung der Atemwege, Vergiftungen, Abdrücken der Nabelschnur u.  ä. ...mehr auf Wikipedia über "Asphyxie"

Das Asservat (von lateinisch asservare - [amtlich] bewachen; amtlich: Verwahrstücke) bezeichnet einen nach Polizeirecht und nach der Strafprozessordnung sichergestellten oder beschlagnahmten Gegenstand. ...mehr auf Wikipedia über "Asservat"

Die Autotomie ( griechisch αυτοτομία, aftotomía - wörtlich die Selbst-Schneidung, also die Selbstverletzung, -verstümmelung) beschreibt ...mehr auf Wikipedia über "Autotomie"

Burking ist ein rechtsmedizinischer Begriff, der eine spezielle Form der Ermordung beschreibt. Der Begriff geht auf William Burke, einen Mörder in Edinburgh Anfang des 19. Jahrhunderts, zurück. Burke mordete, indem er, zusammen mit seinem Komplizen sich auf den Brustkorb seiner betrunkenen Opfer setzte und Augen, Mund und Nase des Opfers zuhielt. Dabei kam es zu relativ geringen Zeichen eines gewaltsamen Todes. ...mehr auf Wikipedia über "Burking"

Cleanest (engl. Superlativ von clean=sauber) ist ein Rohrreinigungsmittel aus Belgien. ...mehr auf Wikipedia über "Cleanest"

(Droge) * Alkaloide zu denen etwa die Opioidalkaloide sowie Muscarin, Muscimol, Myristicin oder Nikotin zählen ...mehr auf Wikipedia über "Droge"

Drogentherapie ist die Bezeichnung für therapeutische Methoden zur Heilung der Drogensucht. Neben der Suchtwirkung der Rauschgifte auf den Körper sind meistens auch psychische Probleme, die vielfach erst zum Drogenmissbrauch geführt haben, zu behandeln. ...mehr auf Wikipedia über "Drogentherapie"

Erdrosseln bezeichnet im Unterschied zum Erhängen die Strangulation durch Zuziehen einer Schlinge und nicht durch das Körpergewicht. ...mehr auf Wikipedia über "Erdrosseln"

Das Ertrinken ist der Tod durch Einatmen von Flüssigkeiten und eine spezielle Form der Asphyxie, welche eine Unterform des äußeren Erstickens ist. Ertrinken gehört bei Kleinkindern zu den häufigsten Todesursachen. ...mehr auf Wikipedia über "Ertrinken"

Erwürgen meint das Zusammendrücken des Halses durch die Hand. ...mehr auf Wikipedia über "Erwürgen"

Mit Familientragödie werden euphemistisch Morde an Ehepartnern mit anschließender Selbsttötung des Täters bezeichnet, häufig auch unter Einbeziehung von gemeinsamen oder aus vorhergehenden Beziehungen eingebrachten Kindern. Als solche stellen Familientragödien eine Untergruppe des so genannten erweiterten Suizid, bei der ein Familienmitglied seine Familie und sich aus unterschiedlichen Motiven ermordet. ...mehr auf Wikipedia über "Familientragödie"

Der Begriff der Forensik stammt vom lat. forum = der Marktplatz, das Forum, da vormals Gerichtsverfahren, Untersuchungen, Urteilsverkündungen sowie der Strafvollzug öffentlich und meist auf dem Marktplatz durchgeführt wurden. ...mehr auf Wikipedia über "Forensik"

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Die forensische Psychiatrie ist ein Teilgebiet der Psychiatrie und befasst sich mit juristischen Fragen wie der strafrechtlichen Zurechnungsfähigkeit. ...mehr auf Wikipedia über "Forensische Psychiatrie"

Als genetischer Fingerabdruck wird ein DNA-Profil eines Individuums bezeichnet, das für dieses charakteristisch ist. Die DNA wird aus Zellen gewonnen, die aus Gewebeteilen, Sperma, Hautzellen, Speichel stammen. Das Verfahren wird in der Molekularbiologie auch als Fingerprinting bezeichnet. Entwickelt wurde es 1985 von Alec Jeffreys; in Deutschland wurde es erstmals 1988 als Beweis in einem Strafprozess vom Gericht anerkannt. ...mehr auf Wikipedia über "Genetischer Fingerabdruck"

Die Euthanasie ( griechisch ευθανασία, euthanasía - gute Tötung, schöner Tod) bezeichnet die Sterbehilfe für unheilbar Kranke und Schwerstverletzte mit dem Zweck, ihnen qualvolles Leiden zu ersparen. Über die Jahrhunderte hinweg erfuhr der Begriff einen Bedeutungswandel: über "ärztliche Handlung, um Sterbenden den Todeskampf zu erleichtern" (so Francis Bacon Anfang des 17. Jahrhunderts), "Sterbebegleitung" ( Hospiz) im 18. und 19. Jahrhundert, wobei die Beschleunigung des Sterbens kategorisch abgelehnt wurde, "Sterbehilfe", wobei unheilbar Kranke und Behinderte miteinbezogen wurden ( Roland Gerkan um die Jahrhundertwende), bis hin zur ideologisch motivierten "Vernichtung lebensunwerten Lebens" im nationalsozialistischen Deutschland. ...mehr auf Wikipedia über "Geschichte der Euthanasie"

Das Groninger Protokoll wurde September 2004 von der Groninger Universitätsklinik "Universitair Medisch Centrum Groningen" in den Niederlanden formuliert um Ärzte, die Euthanasie an neugeborene und junge Kinder praktizieren vor der strafrechtlichen Verfolgung zu schützen. Das Protokoll erwähnt Richtlinien und Kriterien, worunter Ärtzte "Lebensbeendigung Neugeborener" und "Lebensbeendigung von Kindern bis 12 Jahren" praktizieren dürfen ohne strafrechtlich belangt werden zu können. Das euthanasieren Neugeborener ist unter den Bedingungen des Groninger Protokolls erlaubt und strafrechtlich geschüzt, sodaß ausführende Ärzte nicht wegen Mordes an Unmündige (die nicht ausdrücklich um Euthanasie ersucht haben) belangt werden können. Die niederländische Staatsanwaltschaft in Groningen hat das Groninger Protokoll akzeptiert und stellt die Verfolgung von Euthanasievorfälle ein, falls diese unter Einhaltung des Protokolls geschehen sind. ...mehr auf Wikipedia über "Groninger Protokoll"

Das intermediäre Leben ist in der Thanatologie (Teilgebiet der Rechtsmedizin oder Pathologie) die Phase vom Individualtod (heute in Deutschland definiert als Hirntod) bis zum Absterben der letzten Körperzelle (dem absoluten Tod), in welcher gegebenenfalls noch Organe oder Gewebe im Rahmen der Organspende entnommen werden können. ...mehr auf Wikipedia über "Intermediäres Leben"

Kälteidiotie ist der rechtsmedizinische Ausdruck für eine Wahnvorstellung, die ein Erfrierender erlebt. Der Betroffene bildet sich ein, dass ihm heiß ist, und zieht sich aus, obwohl sein Körper bereits stark unterkühlt ist. ...mehr auf Wikipedia über "Kälteidiotie"

Als Karōshi ( jap. 過労死, Tod durch Überarbeiten) bezeichnet man in Japan einen plötzlichen berufsbezogenen Tod. Todesursache ist meist ein durch Stress ausgelöster Herzinfarkt oder Schlaganfall. Etwa 40 japanische Kliniken haben sich auf Karōshi-gefährdete Fälle spezialisiert. ...mehr auf Wikipedia über "Karōshi"

Unter Kindestötung ( lat. Infantizid) versteht man die Tötung eines Kindes durch Vater oder Mutter. Die Tötung eines Neugeborenen wird als Neonatizid bezeichnet. ...mehr auf Wikipedia über "Kindestötung"

Unter einer Leiche oder einem Leichnam versteht man heute in der Regel einen toten Körper, in Verwesung begriffene Leichen nennt man Kadaver. Der Begriff Leiche wird jedoch überwiegend für den toten menschlichen Körper verwendet, der Begriff Kadaver überwiegend für tote Tiere (allerdings ist die Kadaverspende das Gegenteil der Lebendspende bei Organtransplantationen). Leiche oder Leichnam meinte ursprünglich nicht speziell den toten Körper (so noch in Fronleichnam) und gewann seine heutige Bedeutung durch häufigen Gebrauch als Euphemismus. ...mehr auf Wikipedia über "Leiche"

Die Leichenhalle ist ein Aufbewahrungsort für Leichen. Meist befinden sich solche Räume in Friedhofsgebäuden, wo sich Angehörige und Bekannte von den Verstorbenen verabschieden können. ...mehr auf Wikipedia über "Leichenhalle"

Die Leichenschau ist die Untersuchung der sterblichen Überreste eines Menschen zur Bestimmung der Ursachen und näheren Umstände eines Todes. ...mehr auf Wikipedia über "Leichenschau"

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