Rechenmaschine

Die Analytical Engine, die einen wichtigen Schritt in der Geschichte der Computer darstellt, ist der Entwurf einer mechanischen Rechenmaschine für allgemeine Anwendungen von Charles Babbage, einem britischen Professor der Mathematik. Sie wurde 1837 zum ersten Mal beschrieben, Babbage setzte die Arbeit an dem Entwurf aber bis zum Ende seines Lebens ( 1871) fort. Bedingt durch finanzielle und technische Probleme wurde die Analytical Engine nie gebaut. Es ist mittlerweile allerdings allgemein anerkannt, dass der Entwurf korrekt war und dass das Gerät funktioniert hätte. Vergleichbare Computer für allgemeine Anwendungen wurden erst 100 Jahre später wirklich konstruiert. ...mehr auf Wikipedia über "Analytical Engine"

Der Atanasoff-Berry-Computer war der erste elektronische Digitalrechner, gebaut von John Atanasoff und Clifford Berry in den Jahren 1938-1942 in Iowa. Die Maschine wurde z.B. zum Lösen von großen linearen Gleichungssystemen konstruiert, war jedoch nicht frei programmierbar. ...mehr auf Wikipedia über "Atanasoff-Berry-Computer"

Der Name Brunsviga steht für eine sehr erfolgreiche Linie von mechanischen Rechenmaschinen. Zu Beginn bezeichnet Brunsviga die Rechenmaschinenmodelle, später wird die Herstellerfirma in "Brunsviga Maschinenwerke AG" umbenannt. ...mehr auf Wikipedia über "Brunsviga"

Colossus waren frühe Computer, die in England während des 2. Weltkriegs speziell zur Dechiffrierung von militärischen Nachrichten der Deutschen gebaut wurden. Mit ihrer Hilfe wurde ab 1943 in Bletchley Park die Entschlüsselung der deutschen Lorenz-Chiffre möglich. Colossus war noch vor ENIAC der erste elektronische Digitalrechner. ...mehr auf Wikipedia über "Colossus"

Die Curta ist eine mechanische Rechenmaschine in Form eines 85 mm hohen Zylinders mit 53 mm Durchmesser. Sie funktioniert mit einer doppelten Staffelwalze. Sie ist noch immer die kleinste serienmäßig hergestellte mechanische Vier-Spezies-Rechenmaschine der Welt. Man konnte sie in einer Hand halten und über Stellschieber die Zahlen eingeben und mittels einer kleinen Kurbel den Rechenvorgang auslösen. Die Curta beherrschte die vier Grundrechenarten und konnte ursprünglich bis zu elfstellige (später fünfzehnstellige) Ergebnisse liefern. Ihre Besonderheit war, dass sie im Gegensatz zu den sonst zur damaligen Zeit üblichen Rechenmaschinen anstelle eines Rechengetriebes pro Stelle nur ein solches Getriebe besaß, das die einzelnen Stellen nacheinander berechnete. ...mehr auf Wikipedia über "Curta"

Eine Differenzmaschine (engl. difference engine) ist ein mechanischer Computer zum Lösen polynomialer Funktionen. ...mehr auf Wikipedia über "Differenzmaschine"

Die ENIGMA ist eine elektro- mechanische Rotor- Schlüsselmaschine, die im Zweiten Weltkrieg im Nachrichtenverkehr des deutschen Militärs verwendet wurde. Das Wort „Enigma“ (αίνιγμα) kommt aus dem Griechischen und bedeutet Rätsel. ...mehr auf Wikipedia über "Enigma (Maschine)"

Der Automatic Sequence Controlled Calculator oder ASCC bzw. Mark I ist ein in den USA zwischen 1943 und 1944 vollständig aus elektromechanischen Bauteilen gebauter Computer. Der Rechner wurde von Howard H. Aiken von der Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts, entwickelt und hatte ein Gewicht von 35 Tonnen sowie eine Frontlänge von 16 Metern. ...mehr auf Wikipedia über "MARK"

Die Memex (Memory Extender) ist ein fiktiver Analogrechner, die 1945 vom damaligen Direktor der amerikanischen Forschung Vannevar Bush in dem Artikel „As we may think“ in der Zeitschrift Atlantic Monthly vorgestellt wurde. ...mehr auf Wikipedia über "Memex"

Der Product Integraph war nach Beschreibung des Entwicklers Bush eine "elektrische Maschine, die selbstständig denkt. Als 'Gehirn aus Menschenhand' übertrifft der Integraph das logische Denken des Menschen durch seine Fähigkeit, mathematische Probleme zu beantworten, deren Lösung für das menschliche Gehirn zu komplex sind." Er wurde von Vannevar Bush und F. G. Kear, H. L. Hazen, H. R. Stewart und F. D. Gage am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. ...mehr auf Wikipedia über "Product Integraph"

Eine Rechenmaschine ist eine Maschine, mit derer Hilfe bestimmte mathematische Berechnungen automatisiert ausgeführt werden können. Eine Rechenmaschine ist also ein Rechenhilfsmittel, das die Berechnung aufwändigerer mathematischer Aufgaben unterstützt, indem dem Benutzer der Maschine möglichst wenig kognitiver Aufwand abverlangt wird. Welche Berechnungen möglich sind, hängt von der Maschine und den für diese Maschine angebotenen Algorithmen ab. ...mehr auf Wikipedia über "Rechenmaschine"

Der Selective Sequence Electronic Calculator (SSEC) wurde 1946/ 47 unter der Leitung des Columbia-Professors Wallace Eckert vom Watson Scientific Computing Laboratory gebaut und war ein Hybridcomputer, der sowohl aus 12.500 Röhren als auch aus 21.400 mechanischen Relais bestand. Er stand im IBM-Hauptquartier in Manhattan und nahm dort mit einer Größe von 60 mal 40 Fuß den Platz einen halben Footballfeldes ein. Am 27. Januar 1948 nahm er die Arbeit auf. ...mehr auf Wikipedia über "Selective Sequence Electronic Calculator"

Ein Sprossenrad ist ein Zahnrad mit verstellbarer Zähneanzahl. Es dient vor allem als Antrieb für mechanische Rechenmaschinen. Sprossenradmaschinen werden in Europa auch als Odhner- oder Brunsviga-Maschinen bezeichnet. Das zentrale Element dieser Maschinen ist ein Rad mit einer verstellbaren Anzahl von Zähnen (Sprossen). ...mehr auf Wikipedia über "Sprossenrad"

Eine Staffelwalze ist ein Zylinder, auf dem neun unterschiedlich lange Zähne aufgebracht sind. Es dient bestimmten mechanischen Rechenmaschinen als Antrieb. ...mehr auf Wikipedia über "Staffelwalze"

Die Tabelliermaschine war der Vorgänger der heutigen Computer. Diese Geräte wurden teilweise erst in den 1970er Jahren durch Computer ersetzt. ...mehr auf Wikipedia über "Tabelliermaschine"

Die Vier-Spezies-Maschine ist eine Gattungsbezeichnung für mechanische Rechenmaschinen. Im Wesentlichen wird hierdurch gekennzeichnet, dass die Berechnung von mathematischen Aufgaben aller Grundrechenarten (Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division) einfach möglich ist. ...mehr auf Wikipedia über "Vier-Spezies-Maschine"

Die Z1 war ein mechanisches Rechenwerk von Konrad Zuse aus dem Jahre 1937. Es beinhaltete schon die meisten Architekturelemente des spätereren Modells Z3, war jedoch wegen mechanischer Probleme unzuverlässig. ...mehr auf Wikipedia über "Zuse Z1"

Die Z3 – 1941 von Konrad Zuse gebaut – war die erste frei programmierbare, auf dem binären Zahlensystem basierende Rechenmaschine der Welt und gilt heute als erster funktionsfähiger Rechner. 1944 wurde die Z3 durch einen Bombenangriff zerstört. ...mehr auf Wikipedia über "Zuse Z3"

Die Zuse Z4 war eine von Konrad Zuse entwickelte Rechenmaschine, die aus 2200 Relais gebaut war. Sie hatte einen mechanischen Speicher, der 64 Zahlen aufnehmen konnte. Das Institut für Angewandte Mathematik von Professor Stiefel an der ETH Zürich kaufte im Jahre 1950 das einzige aus den Nachkriegswirren gerettete und von der Zuse KG instandgesetzte Exemplar der Z4. Diese Maschine arbeitete jahrelang zuverlässig und wurde dann in Weil am Rhein aufgestellt, wo sie 1957 einen relaisgesteuerten Ferrit kernspeicher, der eine logische Information pro Ferritkern speichern konnte, erhielt. Die Z4 besaß bereits eine mehrfache Lochstreifensteuerung. ...mehr auf Wikipedia über "Zuse Z4"

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