Raumstation Der kanadische Canadarm2 (Canada Remote Manipulator 2) ist ein an der Internationalen Raumstation (ISS) befestigter, dreiteiliger, 17.6 Meter langer und 1.640 kg schwerer Multifunktions-Roboterarm. Er kann eine Masse von maximal 100 t bewegen, dabei liegt die maximale Leistungsaufnahme bei lediglich 2000 Watt. Dieses Space Station Remote Manipulator System (SSRMS) ist Teil des Mobile Servicing System (MSS), das für den Zusammenbau, für Wartungs- und Reparaturarbeiten außerhalb der ISS sowie für die Bedienung von externen Anlagen und Experimenten vorgesehen ist. Die Astronauten können dabei über 4 Videokameras jede Bewegung auch ohne direkten Sichtkontakt verfolgen, und über die Fernbedienung im amerikanischen Labormodul Destiny steuern. ...mehr auf Wikipedia über "Canadarm2"
Der Begriff Zentrifugenunterkunftsmodul (ZUM) oder englisch Centrifuge Accommodations Module (CAM) bezeichnet ein Modul der Internationale Raumstation, das regelbare Schwerkraft für Experimente zur Verfügung stellen und folgendes ermöglichen sollte: ...mehr auf Wikipedia über "Centrifuge Accommodations Module"
Das Columbus Raumlabor ist ein Wissenschaftslabor der Internationalen Raumstation. Im Auftrag der ESA wird das Modul bei der EADS SPACE Transportation in Bremen gebaut. ...mehr auf Wikipedia über "Columbus Raumlabor"
Die Cupola (ital. Kuppel) ist ein kuppelförmiger Beobachtungsturm, der voraussichtlich im Jahr 2009 mit einem Shuttle-Flug zusammen mit Node 3 zur Internationalen Raumstation gebracht und am Modul Unity angedockt werden soll. ...mehr auf Wikipedia über "Cupola"
Destiny (zu deutsch: Schicksal) ist das vierte Modul der Internationalen Raumstation, das zweite aus den USA. Es hat eine zylindrisch Form, ist etwa 8,53 m lang, hat einen Durchmesser von 4,37 m und eine Masse von etwa 14,5 t. Am Heck ist es dauerhaft mit dem Kopplungsmodul Unity verbunden, am Bug ist derzeit ein Kopplungsadapter angebracht (PMA-2). ...mehr auf Wikipedia über "Destiny (ISS)"
Das European Drawer Rack (EDR) ist eine europäische ( ESA) Payload, die von Alenia Spazio für das Columbus Raumlabor entwickelt wird. Teile wurden von der OHB-System AG in Bremen gebaut. Das EDR ist ein Mehrbenutzersystem zum lagern verschiedener Experimente außerdem stellt es verschiedene Schnittstellen zur Verfügung. ...mehr auf Wikipedia über "European Drawer Rack"
Das European Physiology Modul Facility ( EPM) ist eine Payload die im Columbus Raumlabor integriert ist. Das EPM Rack wird von der OHB-System in Bremen gebaut. ...mehr auf Wikipedia über "European Physiology Modules"
Der European Robotic Arm (ERA, englisch, dt. Europäischer Roboter Arm) ist ein robotischer Arm welcher, angedockt am russischen Segment der ISS, Kosmonauten bei ihrer Arbeit an der Station unterstützen soll. ...mehr auf Wikipedia über "European Robotic Arm"
Das amerikanische Habitation Module (dt. Wohnmodul) sollte als Wohn- und Aufenthaltsort der Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation dienen. Mit der Größe eines Busses bietet es vier Schlafkammern, eine Dusche, eine Küchennische und Entspannungsmöglichkeiten. ...mehr auf Wikipedia über "Habitation Module"
Portside One P1 ist ein in Flugrichtung backbord angebrachtes Segment der integrierten Gitterstruktur der Internationalen Raumstation. Es wurde ...mehr auf Wikipedia über "Integrated Truss Structure P1"
Insgesamt sieben Gittersegmente, davon vier mit jeweils zwei doppelten Solarzellenflächen, integrierten Batterien und Radiatoren sollen am amerikanischen Teil der Internationalen Raumstation montiert werden. Eines der äußeren Segmente ist P6 (Portside No. 6). Es wurde zunächst auf dem Sockel Z1 befestigt und wird später an den endgültigen Platz verlagert. ...mehr auf Wikipedia über "Integrated Truss Structure P6"
Starboard Zero S0 ( englisch Steuerbord Null) ist das zentrale Segment der zukünftig über 100 Meter langen Gitterstruktur der Internationalen Raumstation, das im April 2002 von der STS-110 Mission installiert wurde. Dabei handelt es sich um eine im Querschnitt trapezförmige, starre Leichtmetallstruktur mit zusätzlichen Querstreben (siehe Bild), die über ausfahrbare Teleskopstützen mit dem Labormodul Destiny verbunden ist. Das Gitterelement S0 ist 13,20 m lang, 4,57 m breit, hat eine Masse von 12,6 Tonnen und besteht aus 5 einzelnen Buchten. Es verfügt außerdem über ein System zum automatischen Anschluss an Versorgungsleitungen (Energie, Daten, Kühlmittel), einen 6,40 Meter langen Radiator zur Abstrahlung überschüssiger Wärme (vor allem aus den Energiesystemen), eine transportable Arbeitsplattform, 4 GPS-Antennen zur Positionsbestimmung der Station, ein davon unabhängiges System aus zwei Messkomplexen mit je 3 Ringlaser
Starboard One S1 ist ein in Flugrichtung steuerbord angebrachtes Segment der integrierten Gitterstruktur (Integrated Truss Structure) der Internationalen Raumstation. Es wurde am 7. Oktober 2002 an Bord der Atlantis ( STS-112) in den Orbit gebracht und am 10. Oktober montiert. Bei S1 handelt es sich um eine im Querschnitt trapezförmige, starre Leichtmetallstruktur mit zusätzlichen Querstreben, die direkt an das zentrale Gittersegment S0 angekoppelt ist. Das Gitterelement ist etwa 14 m lang, 4,57 m breit und hat eine Masse von 13,6 t. Es verfügt außerdem über ein System zum automatischen Anschluss an Versorgungsleitungen (Energie, Daten, Kühlmittel), einen Kühlmitteltank, einen Stickstofftank, drei Radiatoren mit je 22 m Länge zur Abstrahlung überschüssiger Wärme (vor allem aus den Energiesystemen) nebst der zugehörigen Drehmechanik und Steuerelektronik (alles Teile des aktiven Temperatur-Steuerungssystems), Stromkonverter und -verteiler, ein S-Band-Kommunikationssystem einschließlich Antenne, zwei Videoanschluss-Stationen, zwei passive und eine aktive Segmentverbindungsanlage sowie einen Transportkarren (CETA 1). ...mehr auf Wikipedia über "Integrated Truss Structure S1"
Z1 ist ein Teil der integrierten Gitterstruktur (ITS) der Internationalen Raumstation ISS. Es wurde im Oktober 2000 von der STS-92-Mission zu Raumstation gebracht und auf der Oberseite des Moduls Unity montiert. Z1 besteht aus einem starren Aluminiumrahmen, in dem vier Gyroskope zur Lageregelung der Station nebst Motoren und Heizungen installiert sind. Die Gyros haben jeweils eine Masse von 315 kg und erreichen eine maximale Drehzahl von 6.600 Umdrehungen pro Minute ( Drehimpuls: etwa 2.300 Js). Seine Abmessungen sind 4,9 m × 4,2 m bei einer Gesamtmasse von 8,8 t. An Z1 sind zwei Kommunikationsantennen für Daten und Videobilder montiert. Z1 wurde in der Aufbauphase der Station auch als Träger eines Gittermastes mit mehreren großen Solarzellen
Die Internationale Raumstation (engl. International Space Station, ISS) ist eine in internationaler Kooperation entstehende große Raumstation. Früher war sie auch unter der Bezeichnung Alpha bekannt, doch nach dem Beitritt Russlands zum Projekt wurde dieser Name verworfen, da er aus der Sicht der Russen eine Pionierleistung suggerierte und die früheren sowjetischen Raumstationen nicht berücksichtigte. ...mehr auf Wikipedia über "Internationale Raumstation"
Kibo ist ein Modul der Internationalen Raumstation, und ein Beitrag der JAXA ( Japan). Es soll voraussichtlich 2007 bis 2008 durch das Space Shuttle transportiert und an die ISS angedockt werden. Kibo (=Hoffnung) ist damit das erste bemannte Weltraumprojekt Japans und kann bis zu 4 Astronauten aufnehmen. ...mehr auf Wikipedia über "Kibo"
Die bemannte Raumstation Manned Orbiting Laboratory (MOL) sollte als Spionageplattform zur Überwachung des sowjetischen Territoriums dienen. Sie war Teil des bemannten Raumfahrtprogramms der US Air Force und wurde am 10. Juni 1969 eingestellt, ohne dass tatsächlich Raumflüge stattgefunden haben. Die Missionem sollten auf einer Titan IIIM-Rakete gestartet werden, deren Entwicklung jedoch nie vollendet wurde. ...mehr auf Wikipedia über "Manned Orbiting Laboratory"
Die Mir ( russisch Мир; Welt, Frieden) war die erste modulare, das heißt aus verschiedenen nacheinander gestarteten Stationsteilen zusammengesetzte, Raumstation, deren Aufbau durch die Sowjetunion im Frühjahr 1986 begann und über ein Jahrzehnt andauerte. ...mehr auf Wikipedia über "Mir (Raumstation)"
Das Multipurpose Laboratory Module (MLM) ( russisch Многоцелевой лабораторный модуль - МЛМ) ist das russische Modul der Internationalen Raumstation ISS, das zur Zeit bei Chrunitchev hergestellt wird. Der Start ist derzeit (Stand Mitte 2005) für Ende 2007 mit einer dreistufigen Proton-M Rakete vom Kosmodrom Baikonur geplant. Das Modul soll sowohl Platz für wissenschaftliche Experimente bieten, als auch Lagerräume und Räume für die Mannschaft enthalten. MLM entsteht auf der Basis des bereits seit 1998 zu 70 % fertigen FGB-2 Moduls, das damals als Ersatz für Sarja, sollte dessen Start misslingen, gebaut wurde. Nachdem Sarja am 20. November 1998 erfolgreich gestartet war, wurde FBG-2 konserviert, bevor Roskosmos 2004 entschied, auf seiner Grundlage das MLM zu bauen. ...mehr auf Wikipedia über "Multipurpose Laboratory Module"
Node 2 ist nach Unity (Node 1) das zweite Verbindungsmodul der Internationalen Raumstation ISS. Das Modul verfügt über acht Racks, die zur Versorgung der Station mit Luft, Elektrizität und Wasser dienen sowie andere lebensnotwendigen Systeme enthalten. Node 2 ist 6,706 m lang, hat einen Durchmesser von 4,480 m und wiegt beim Start 14,5 t. ...mehr auf Wikipedia über "Node 2 (ISS)"
Pirs ( russisch Пирс oder auch Docking Compartment 1 ,russisch Стыковочный Отсек 1, ausgesprochen als Stykowotschnuj Otsec), Herstellerbezeichnung 240ГК №1Л, ist das russische Kopplungs- und Ausstiegsmodul der Internationalen Raumstation und zudem das dritte russische Modul der Station. Die Fertigung des Moduls begann 1998 bei RKK Energija, Ende 2000 wurde es fertig gestellt und zu Startvorbereitungen nach Baikonur geschickt. Der Start erfolgte am 14. September 2001 mit einer Sojus-U Trägerrakete. Zum Befördern des Moduls zur Raumstation wurde ein modifiziertes Progress-Transportschiff verwendet, wobei Pirs die Stelle der Frachtsektion GO und der Tanksektion OKD übernahm. Von dem eigentlichen Progress blieb lediglich die Servicesektion PAO mit den Triebwerken und Versorgungssystemen. Etwa 25 Stunden nach dem Start dockte das Transportschiff vollautomatisch am unteren Kopplungsstutzen von Swesda an. Nach dem erfolgten Andocken an die ISS wurde die Servicesektion des Progress-Frachters abgekoppelt und zum Verglühen in der Atmosphäre gebracht. ...mehr auf Wikipedia über "Pirs" Evergreen shortopedia!!!
Quest ist das dritte amerikanische Modul der Internationalen Raumstation. Es wurde am 12. Juli 2001 an Bord der Raumfähre Atlantis (Mission STS-104) gestartet und am 15. Juli 2001 an der Steuerbordseite des Verbindungsmoduls Unity angedockt. ...mehr auf Wikipedia über "Quest (ISS)"
Raumstationen sind Raumfahrzeuge, die sich meist im Orbit eines Himmelskörpers befinden und es Menschen ermöglichen, längere Zeit auf ihnen zu leben. ...mehr auf Wikipedia über "Raumstation"
Saljut [ ] ( russisch Салют Salut, Ehrensalve, Gruß) war die Bezeichnung für einen sowjetischen Raumstationtyp. ...mehr auf Wikipedia über "Saljut"
Sarja ( russisch Заря = Sonnenaufgang) oder FGB (Abkürzung für russisch функционально-грузовой блок, englisch Functional Cargo Block) ist das erste Modul der Internationalen Raumstation. Sarja wurde am 20. November 1998 mit einer russischen Proton-K Rakete von Baikonur aus gestartet. Das Design der Sarja basiert auf dem TKS-Raumschiff. Das Modul ist zylinderförmig mit einem kugelförmigen Kopfteil und konischem Heck, etwa 12,6 Meter lang und maximal 4,1 m im Durchmesser. Es hatte beim Start eine Masse von 19,3 t und wurde in der Aufbauphase der Station zur Lageregelung und Energieversorgung eingesetzt. Die beiden Solarzellenflächen (jeweils etwa 11 m x 3,4 m) produzieren eine Durchschnittsleistung von 3 Kilowatt. Die Energie kann in 6 Nickel-Cadmium-Batterien gespeichert werden. Später werden einige dieser Aufgaben weitgehend von anderen Komponenten der Station übernommen. Bestehen bleibt die Funktion als Treibstoffspeicher und Lagerraum. Auch ist für weitgehend automatisch ablaufende Experimente Raum vorgesehen. ...mehr auf Wikipedia über "Sarja"
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