Medizintechnik

Das Cystoskop ( latinisiertes griechisches Kunstwort κυστοσκόπιο, wörtlich in etwa „der Blasenbetrachter“, von κύστη, kýste, „die Blase, Zyste“ und σκοπή, skopé, „die Sicht, Schau“), auch Zystoskop geschrieben, ist in der Urologie ein spezielles Endoskop für die Betrachtung der Harnwege und der Harnblase. Dieser Teilbereich der Endoskopie wird als Zystoskopie bezeichnet. Das Cystoskop ist ein starres Endoskop, das ein optisches Stablinsen-System, eine Lichtquelle und meist eine Spül- und Absaugvorrichtung besitzt. ...mehr auf Wikipedia über "Cystoskop"

Ein Darmrohr ist wie Katheter aufgebaut, nur dass es speziell dafür gedacht ist, durch den After in den Darm eingeführt zu werden. Darmrohre gibt es in verschiedenen Durchmessern aus Kunststoff, Latex oder Silikon. Früher wurden sie aus Metall, Glas oder Rotgummi hergestellt, aber heute praktisch nicht mehr verwendet. Sie dienen dazu, den Darm mit Flüssigkeiten oder auch Gasen zu füllen bzw. zu entleeren, dies geschieht in der Regel aus diagnostischen (untersuchungsbedingten) oder therapeutischen (behandlungsbedingten) Gründen. ...mehr auf Wikipedia über "Darmrohr"

Ein Defibrillator ist ein Gerät zur Defibrillation und/oder Kardioversion, es kann durch gezielte Stromstösse an das Herz eine Kammertachykardie (Kammerflattern bei tiefen Frequenzen, Kammerflimmern bei höheren Frequenzen) beenden. ...mehr auf Wikipedia über "Defibrillator"

Die Dialyse (aus dem Griechischen dialysis = Auflösung) ist ein Blutreinigungsverfahren ("Künstliche Niere"). Sie wird angewandt, wenn es zu einem akuten oder chronischen Nierenversagen, bzw. Leberversagen kommt. Die weltweit erste "Blutwäsche" (wie sie damals hieß) beim Menschen wurde 1924 von Georg Haas durchgeführt. ...mehr auf Wikipedia über "Dialyse"

DICOM ist die Abkürzung für Digital Imaging and Communications in Medicine. Es ist ein offener Standard zum Austausch von Bildern in der Medizin. Der DICOM-Datensatz dient als Container. Er enthält außer dem Bild auch Metainformationen wie Patientenname, Aufnahmedatum, Geräteparameter oder Arztname. ...mehr auf Wikipedia über "DICOM"

Die Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist eine Angiografieform, dient also der Untersuchung von Blutgefäßen. ...mehr auf Wikipedia über "Digitale Subtraktionsangiografie"

Ein Dilator ist ein Gerät zum Weiten der Harnröhre oder des Anus. ...mehr auf Wikipedia über "Dilator"

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Durchleuchtung ist ein Begriff aus der Medizin und im Speziellen der Radiologie bzw. Röntgendiagnostik. Man versteht darunter die kontinuierliche Betrachtung von Vorgängen im menschlichen oder tierischen Körper mittels Röntgenstrahlung. ...mehr auf Wikipedia über "Durchleuchtung"

Eine eiserne Lunge war das erste klinische Gerät, welches eine maschinelle Beatmung eines Menschen ermöglichte. ...mehr auf Wikipedia über "Eiserne Lunge"

Die elektronische Patientenakte (EPA) stellt eine zentrale elektronische Sammlung und Verwaltung aller den Krankheits- und Behandlungsverlauf eines Patienten betreffenden Daten ( Befunddaten, Diagnosen, Behandlungsverlauf, Behandlungsergebnis, zugehörige Korrespondenz) dar. ...mehr auf Wikipedia über "Elektronische Patientenakte"

Bei Endoprothesen handelt es sich um Implantate, welche dauerhaft im Körper verbleiben. ...mehr auf Wikipedia über "Endoprothese"

Ein Endoskop ist ein Gerät mit dem das Innere von lebenden Organismen aber auch technischen Hohlräumen durch Bildgebung untersucht oder gar manipuliert werden kann.
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Endosonographie ist eine nicht von außen durch die Haut sondern von innnen (endo) durchgeführte Ultraschalluntersuchung. Unter "innen" sind die inneren Oberflächen wie z. b. die Schleimhäute des Magendarmtraktes zu verstehen. Der Ultraschallkopf wird mittels spezieller Gerätschaft direkt mit diesen inneren Oberflächen in Kontakt gebracht und von dort ein Ultraschallbild abgeleitet. Gegenüber der Ultraschalluntersuchung durch die äußere Oberfläche Haut hat dies den Vorteil, dass hierdurch das Zielorgan näher am Ultraschallkopf liegt und dadurch schärfer und genauer dargestellt werden kann oder seine Darstellung überhaupt erst möglich wird. ...mehr auf Wikipedia über "Endosonographie"

Epithesen haben nicht grundsätzlich eine funktionelle Ersatzfunktion für verlorengegangenene Körperteile wie Gliedmaßen zu übernehmen wie Prothesen oder Fixations- oder Korrekturfunktionen wie Orthesen. Sie dienen vornehmlich zum kosmetischen Ersatz von Körperteilen wie Brustepithesen, welche operativ entfernt wurden z. B. bei Brustkrebs bei Frauen. Eine funktionelle Funktion ist z. B. bei Brustepithesen aber auch zu berücksichtigen, da durch eine operative Entfernung eines Brustteiles eine Gewichtsverlagerung einsetzen kann, die zu seitlichen Fehlstellungen der Wirbelsäule ( Skoliosen) führen kann. Nicht in jedem Falle kann hierbei ein Implantat aus Silikon verwendet werden - dies ist vom Krankheitsbild abhängig. Epithesen werden in Folge von Tumorerkrankungen oder Verbrennungen auch im Gesichtsbereich eingesetzt. Nicht in jedem Falle liegt eine medizinische Implikation vor, oft handelt es sich nur um Schönheitsoperationen. ...mehr auf Wikipedia über "Epithese"

Die Richtlinie 93/42/EWG des Rates vom 14. Juni 1993 über Medizinprodukte ist eine EG-Richtlinie und wird auch kurz Medizinprodukterichtlinie bezeichnet. International spricht man von der Richtlinie als Medical Device Directive (MDD) unter Directive 93/42/EEC. ...mehr auf Wikipedia über "Europäische Medizinprodukterichtlinie"

Die Evozierte Reaktionsaudiometrie (ERA, engl.: evoked response audiometry) ist ein Oberbegriff für verschiedene Verfahren zur objektiven Messung der Hörfähigkeit. Bei der ERA werden Potentiale des Innenohrs, der Hörbahn, des Hirnstamms (bzw. Stammhirns) und der Hirnrinde gemessen. ...mehr auf Wikipedia über "Evozierte Reaktionsaudiometrie"

thumb|Farbdopplerdarstellung einer Mitralklappeninsuffizienz ...mehr auf Wikipedia über "Farbdoppler"

Flüssigkeitsbeatmung bzw. Liquid Ventilation bezeichnet eine Form der Beatmung, bei der Patienten statt Atemluft eine mit Sauerstoff angereicherte Flüssigkeit aus der Familie der Perfluorcarbone atmen. ...mehr auf Wikipedia über "Flüssigkeitsbeatmung"

Friedrich Hessing (ab 1913: Friedrich von Hessing) (* 1838; † 1918) war ein Pionier auf dem Gebiet der Orthopädietechnik. ...mehr auf Wikipedia über "Friedrich Hessing"

Als Funktionelle Elektrostimulation (FES) wird die elektrische Stimulation eines Muskels direkt oder indirekt über den Motornerven zur Durchführung einer Muskelkontraktion bezeichnet, die auf zweierlei Arten durchgeführt werden kann. ...mehr auf Wikipedia über "Funktionelle Elektrostimulation"

Die Funktionelle Magnetresonanztomografie (von griechisch tomós Schnitt, gráphein schreiben), abgekürzt fMRT oder fMRI (für functional magnetic resonance imaging), ist ein bildgebendes Verfahren mit hoher räumlicher Auflösung zur Darstellung von aktivierten Strukturen im Inneren des Körpers, insbesondere des Gehirns. ...mehr auf Wikipedia über "Funktionelle Magnetresonanztomografie"

Ein FußNeck (auch: Sprunggelenkstütze) dient zur Stabilisierung des Sprunggelenks. ...mehr auf Wikipedia über "Fußneck"

Ein Gastroskop ist ein schlauchartiges, biegsames Gerät mit dem man über den Mund die Speiseröhre und den Magen bis zu dem Zwölffingerdarm untersuchen kann. ...mehr auf Wikipedia über "Gastroskop"

Ein künstlich hergestelltes Auge wird Kunstauge oder Augenprothese genannt. Das individuell gefertigte Kunstauge, aus weißen und farbigen Spezialgläsern kunstvoll zusammengefügt, ist mehr als das volkstümlich bezeichnete Glasauge. Künstliche Augen werden heute aus speziellem Kryolithglas oder Kunststoff gefertigt. ...mehr auf Wikipedia über "Glasauge"

Die Entwicklung des künstlichen Auges aus Lauschaer Glas um 1830 ist das Ergebnis langjährigen Suchens und genialer Forschung, die sich mit der Faszination des Werkstoffes Glas auf das Engste verbindet. Die Herstellung künstlicher Augen für den Menschen kann man bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Die älteste Mitteilung dazu stammt von dem französischen Königlichen Wundarzt Ambroise Paré (1510–1590), der zweierlei Arten künstlicher Augen unterscheidet: ...mehr auf Wikipedia über "Glasauge aus Lauscha"

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