Genetik

Der Begriff Chimäre ( griechisch Χίμαιρα, Chímaira, „die Ziege“) bezeichnet ursprünglich ein Geschöpf der griechischen Mythologie. Es war eine Tochter der Ungeheuer Echidna und Typhon, ihre Geschwister waren die Hydra, der Kerberos und die Sphinx. Sie lebte in Chimaira in Lykien, wo sie Mensch und Tier bedrohte. ...mehr auf Wikipedia über "Chimäre"

Als Chromatidentetrade bezeichnet man einen Zustand der Meiose, bei der sich in der Zelle je zwei homologe Zwei-Chromatiden-Chromosomen gegenüber liegen. ...mehr auf Wikipedia über "Chromatidentetrade"

thumb|230px|Modell der Feinstruktur eines ChromosomesChromatin ist das Material, aus dem die Chromosomen bestehen. Es handelt sich um einen Komplex aus DNA und Proteinen. Der Name kommt von griech. chroma (Farbe), weil Chromatin sich mit basischen Kernfarbstoffen anfärben lässt. Im Lichtmikroskop erscheint es als sichtbares Fadengerüst im Zellkern einer eukaryotischen Zelle. ...mehr auf Wikipedia über "Chromatin"

Ein Chromosom (v. griech.: χρῶμα „Farbe“ und σῶμα „Körper“, also „Farbkörperchen“ oder „anfärbbares Körperchen“) ist die Organisationsstruktur der Desoxyribonukleinsäure (DNA) mancher eukaryotischer Organismen. Ein Chromosom ist ein langer, kontinuierlicher DNA-Doppelstrang, der um eine Vielzahl von Histonen (Kernproteinen) herumgewickelt und mehrfach zu einer kompakten Form spiralisiert werden kann. Chromosomen liegen in verschiedenen Spiralisierungszuständen vor. Während der Zellkernteilung ( Mitose) werden sie so kompakt verdichtet, dass sie anfärbbar und im Lichtmikroskop bereits bei geringerer Vergrößerung erkennbar sind. ...mehr auf Wikipedia über "Chromosom"

Das Chromosom 21 gehört mit etwa 34 Millionen Bausteinen zu den kleinsten menschlichen Chromosomen. Es umfasst lediglich 1,5 Prozent der menschlichen Erbinformationen. ...mehr auf Wikipedia über "Chromosom 21"

(Chromosomenaberration) Der Ausdruck Chromosomenabberation (lat. aberrare = abweichen) ist der Oberbegriff für Veränderungen in der Struktur und/oder in der Anzahl der Chromosomen eines Organismus. Es handelt sich also um eine Erbgutveränderung. Die Begriffe Mutation, Chromosomenmutation, Genmutation, Punktmutation und Genommutation werden für Teilbereiche möglicher Aberrationen verwendet. ...mehr auf Wikipedia über "Chromosomenaberration"

Chromosomenanomalien sind Fehlbildungen der Chromosomen. Man unterscheidet zwei grundsätzliche Anomalien, nämlich erstens die Veränderung der Chromosomengestalt (strukturelle Aberrationen) und zweitens eine Veränderung der Chromosomenanzahl (numerische Aberrationen). ...mehr auf Wikipedia über "Chromosomenanomalien"

Chromosomenmutation ist eine erbliche, strukturelle Chromosomenaberration oder Mutation, bei der die Abfolge der Gene verändert wird, die hintereinander auf einem DNA-Strang eines Chromosoms angeordnet sind. ...mehr auf Wikipedia über "Chromosomenmutation"

Als Chromosomensatz bezeichnet man die Anzahl an Chromosomen im Zellkern eines Eukaryoten. ...mehr auf Wikipedia über "Chromosomensatz"

Die Chromosomentheorie der Vererbung ist der Name für die Theorie, dass sich die materiellen Träger der Vererbung im Zellkern befinden. Dieses Konzept wurde vom Freiburger Zoologen August Weismann 1885 unter dem Begriff der Keimbahn vorgestellt, 1904 von Sutton und Boveri als empirisch begründet eingeführt und wurde durch die Arbeiten von Thomas Hunt Morgan und seiner Schüler 1911 und 1919 (Koppelung von Merkmal und Chromosomenbefund) praktisch bewiesen. ...mehr auf Wikipedia über "Chromosomentheorie der Vererbung"

Als codogenen Strang bezeichnet man den Strangteil der Doppelhelix, der die genetische Information enthält. In der deutschen Fachliteratur beschreibt man damit denjenigen DNA-Einzelstrang einer DNA- Doppelhelix, dessen genetische Information während der Transkription der DNA dazu genutzt wird, mit Hilfe komplementärer Basenpaarungen einen mRNA-Einzelstrang zu bilden. Er unterscheidet sich von dem komplementären Strang durch die Existenz eines Promotors in Form einer bestimmten Basenfolge am Beginn eines Abschnittes, der damit verhindert, dass die Information vom falschen Strang abgelesen wird. Die genetische Information auf dem codogenen Strang liegt in Form von Basentripletts vor, die man Codogene nennt. Die genetische Information der Codogene liegt nach der Synthese der kompletten mRNA als Abfolge von Codons vor, die zu den Codogenen komplementär sind. In dieser Form wird die Information im Cytoplasma mit Hilfe der Ribosomen zum Aufbau von Polypeptidketten genutzt (siehe Translation). ...mehr auf Wikipedia über "Codogener Strang"

Codon Usage, auch Codon Bias bzw. deutsch Verwendung von Codewörtern beschreibt das Phänomen, dass Varianten des universellen genetischen Codes von verschiedenen Spezies unterschiedlich verwendet werden. Das heißt bestimmte Codons des degenerierten Codes werden bevorzugt benutzt, was letztlich der tRNA Konzentration innerhalb der Zelle entspricht. Die Codon Usage spielt eine große Rolle bei der Regulation der Proteinbiosynthese. Selten verwendete Codons können die Translation bremsen während häufig genutzte Codons die Translation beschleunigen können. ...mehr auf Wikipedia über "Codon Usage"

Der Comet Assay ist eine Technik, durch die es ermöglicht wird, DNA-Schädigungen in einzelnen Zellen festzustellen. Entwickelt wurde der Assay 1984 von Östling und Johanson zum Nachweis von DNA-Doppelstrangbrüchen. Mit der Weiterentwicklung durch Singh im Jahre 1988 konnte durch die Verwendung von basischen Puffern zusätzlich auch DNA-Einzelstrangbrüche festgestellt werden. ...mehr auf Wikipedia über "Comet Assay"

CpG-Inseln sind spezielle Bereiche in der Buchstabenfolge der Erbsubstanz (z. B. des Menschen), die sich von der übrigen Buchstabenfolge (= DNA-Sequenz) dadurch unterscheiden, dass 'CpG' häufiger vorkommt. CpG-Inseln entstehen durch Mechanismen, die mit der Nutzung der Erbsubstanz als Informationsträger zu tun haben. Dadurch sind CpG-Inseln wichtige Markierungen, die z. B. für die Genetik, Medizin und Bioinformatik Bedeutung haben. ...mehr auf Wikipedia über "CpG-Insel"

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J. Craig Venter (* 14. Oktober 1946 in Salt Lake City, Utah) ist ein US-amerikanischer Biochemiker, der durch das Projekt zur Entschlüsselung des menschlichen Genoms bekannt wurde. ...mehr auf Wikipedia über "Craig Venter"

Cross-fostering ist ein aus dem Englischen übernommener Fachbegriff aus dem Gebiet der experimentellen Verhaltensgenetik. Hierbei werden zum Beispiel die Nachkommen zweier Mütter unmittelbar nach der Geburt vertauscht. ...mehr auf Wikipedia über "Cross-fostering"

Unter einem Chromosomalen Crossing over versteht man in der Genetik einen Faktoren- oder Stückaustausch, der zwischen homologen Chromosomen während der Prophase I der Meiose stattfindet. ...mehr auf Wikipedia über "Crossing over"

(Cytoplasmatic male sterility) Cytoplasmatisch-kerngenetische Pollensterilität (englisch: CMS - Cytoplasmatic male sterility) beruht auf einer Veränderung der mitochondrialen DNA. ...mehr auf Wikipedia über "Cytoplasmatic male sterility"

Cytosin ist eine der vier (mit Uracil fünf) Basen, die für die Speicherung und die Weitergabe der genetischen Information einer Zelle dienen. Es handelt sich um ein Pyrimidin derivat mit einem heterozyklischen aromatischen Ring und zwei Substituenden (Aminogruppe an Position 4 und eine Ketogruppe an Position 2). Sein Nukleosid (als Verbindung mit Ribose) heißt Cytidin. ...mehr auf Wikipedia über "Cytosin"

Degeneration (v. lat.: de- ent-; genus Art, Geschlecht) bedeutet "Entartung". Die Vorstellung von einer Degeneration des Menschen oder der menschlichen Zivilisation hatte zwischen den 1850er bis zu den 1950er Jahren großen Einfluss auf die Wissenschaft, die Kunst und die Politik. ...mehr auf Wikipedia über "Degeneration"

Degenerativ (v. lat.: de- ent- und genus Art, Geschlecht) bedeutet "entartet". ...mehr auf Wikipedia über "Degenerativ"

Die Deletion ist eine Variante der Chromosomenmutation und damit eine strukturelle Chromosomenaberration. ...mehr auf Wikipedia über "Deletion"

In allen Genen (= Erbanlagen) sind zahlreiche Eigenschaften des Menschen verschlüsselt, von Haar- und Augenfarbe über Krebserkrankungen, Übergewicht bis hin zu Störungen des Stoffwechsels. Mukoviszidose ist eine davon. Mukoviszidose ist eine Krankheit, die viele Organe in Mitleidenschaft zieht und auf fehlerhaften Genen (mutierten Genen, Mutationen) basiert. Der häuftigste Fehler im CFTR- Gen ist die delta 508 Mutation, die in Deutschland ungefähr 90% aller an Mukoviszidose leidenden Menschen haben. ...mehr auf Wikipedia über "Delta F508"

Die Desoxyribonukleinsäure (DNS), meist nach der englischen Bezeichnung deoxyribonucleic acid mit DNA abgekürzt, ist ein Makromolekül, das in der Vererbung als Träger der Information dient. Anhand dieser Information, die in einer bestimmten Form, dem genetischen Code, in die DNA eingeschrieben ist, werden Proteine synthetisiert. ...mehr auf Wikipedia über "Desoxyribonukleinsäure"

Desoxyribose ist ein Zucker, der 5 C-Atome besitzt (darum " Pentose" genannt). ...mehr auf Wikipedia über "Desoxyribose"

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