Genetik Die 16S rRNA macht zusammen mit verschiedenen Proteinen ca. 2/3 der Masse der kleineren 30S-Untereinheit der prokaryotischen Ribosomen aus. Sie besteht aus 1540 Nukleinbasen und ist ein wichtiger Bestandteil der Initiationsphase der Translation. ...mehr auf Wikipedia über "16S rRNA"
(5'-Cap-Struktur) Die Cap-Struktur ist eine Modifizierung des 5’-Endes, die bei allen eukaryotischen mRNAs und vielen noncoding RNAs gefunden wird. Dabei handelt es sich meist um ein modifiziertes Guanin- Nukleotid, welches während der Transkription des Gens über eine seltene 5’-5’-Phosphodi esterbindung an das Kopfende der RNA geknüpft wird (man spricht dabei von Capping). ...mehr auf Wikipedia über "5'-Cap-Struktur"
Die 7SL-RNA ist eine durch die RNA-Polymerase III transkribierte RNA, die nicht translatiert wird. Die 7SL-RNA ist für den intrazellulären Transport von Proteinen zuständig. Dazu lagert sie sich mit 6 spezifischen Proteinen zusammen (dann signal recognition particle oder SRP genannt) an die sogenannte leader-Sequenz, eine circa 25 Aminosäuren lange Kette, die nur für den Transport dient und danach abgespalten wird. ...mehr auf Wikipedia über "7SL-RNA"
Addition wie auch Insertion meint in der Genetik bei der Genmutation den Einbau von zusätzlichen Nukleotiden in die DNA-Sequenz. Dies führt zu einer Leserasterverschiebung, soweit nicht Triplett-Codons eingebaut werden. ...mehr auf Wikipedia über "Addition (Genetik)"
Adenin ist eine der vier organischen Basen der Desoxyribonukleinsäure (englisch DNA für deoxyribonucleic acid; dt. auch DNS) und der Ribonukleinsäure (englisch RNA für ribonucleic acid; dt. auch RNS). Es ist aber auch in anderen biologisch bedeutsamen Molekülen vorhanden, so im Adenosintriphosphat. ...mehr auf Wikipedia über "Adenin"
aDNA stammt aus dem englischen „ancient DNA“ (alte DNA) und ist die technische Bezeichnung für Reste von Erbgutmolekülen in toten Organismen. ...mehr auf Wikipedia über "ADNA"
Agonadismus bezeichnet das Fehlen oder den kompletten Funktionsausfall der Gonaden (Keimdrüsen). Bei genetisch männlichen Individuen spricht man auch von einer Anorchidie (fehlende Hoden), bei Menschen mit weiblichem Genotyp ( Chromosomensatz ohne Y-Chromosom) von Anovarie (fehlende Eierstöcke). Die Ursache ist fast immer eine angeborene oder in utero erworbene Fehlbildung. ...mehr auf Wikipedia über "Agonadismus"
Agrobacterium tumefaciens ist ein pflanzenpathogenes, gramnegatives Boden bakterium. Es gehört zur Alpha-Klasse der Proteobakterien.
A. tumefaciens ist ein Modellorganismus und verfügt über die Fähigkeit, DNA in pflanzliche Zellen zu übertragen. Dieser Vorgang wurde erstmals durch Jozef Schell beschrieben.
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Eine Ahnentafel stellt die Vorfahren einer Person, des Probanden, in einer feststehenden Ordnung in Tafelform dar. Sie wird in der Genealogie verwendet, wenn die Verknüpfung der Vorfahren mit einem Blick erfasst werden soll.
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Akrozentrische Chromosomen weisen ein endständiges Centromer auf. Das heißt, dass die Chromosomen einen langen und einen kurzen Arm haben. Der lange wird als q-Arm bezeichnet, der kurze als p-Arm (in vorherigen Versionen dieser Seite wurde die Bezeichnung falsch dargestellt, deshalb an dieser Stelle die korrekte Nomenklatur). In menschlichen Zellen sind fünf akrozentrische Chromosomen vorhanden. Dies sind die Chromosomen 13, 14, 15, 21 und 22. ...mehr auf Wikipedia über "Akrozentrisches Chromosom"
Alkaptonurie ist eine seltene, meist autosomal–rezessiv vererbte krankhafte Veränderung des Tyrosin-Stoffwechsels durch Defekt oder Mangel des Enzyms Homogentisat- Dioxygenase. ...mehr auf Wikipedia über "Alkaptonurie"
Ein Allel ist eine der möglichen Ausprägungen eines Gens, das an einem bestimmten Ort ( Locus) auf einem Chromosom sitzt. ...mehr auf Wikipedia über "Allel"
Allopatrische Artbildung beschreibt zwei Populationen einer Art, die, selbst wenn sie in der gleichen geographischen Region vorkommen, verschiedenen Selektionsdrücken unterliegen. Durch den ständigen Genfluss zwischen den beiden Populationen wird jedoch das einheitliche Erscheinungsbild der Art aufrecht erhalten. Kommt es jedoch zu einer Separation der Populationen, so wird dieser Genfluss unterbrochen, und die Entwicklung der beiden Populationen kann unterschiedlich verlaufen, jenachdem, welcher Selektionsdruck auf die Populationen wirkt. ...mehr auf Wikipedia über "Allopatrische Artbildung"
Allopolyploidie ist eine Form der Polyploidie, bei der zwei oder mehr Chromosomensätze von verschiedenen Arten ( Pflanzen) im Zellkern existieren. Sie wird auch Amphiploidie genannt. ...mehr auf Wikipedia über "Allopolyploidie" I wish I had a de.shortopedia.com. Genetik
Das alternative Splicing (Spleißen) stellt einen besonderen Vorgang im Rahmen der Transkription der Eiweißsynthese bei Eukaryoten dar. Auch Viren, die Eukaryoten befallen, nutzen diesen Mechanismus. Aus ein und derselben DNA-Sequenz und dementsprechend ein und derselben prä-mRNA können mehrere verschiedene reife mRNA- Moleküle und durch deren Translation auch mehrere unterschiedliche Polypeptide gebildet werden. ...mehr auf Wikipedia über "Alternatives Splicing"
Alu-Sequenzen sind eine Genfamilie von SINEs in Genomen von Säugetieren. ...mehr auf Wikipedia über "Alu-Sequenz"
Der Ames-Test ist ein Testverfahren, um (chemische) Mutagene zu identifizieren. Wurde von Bruce Ames (University of Berkeley, Kalifornien, USA) entwickelt. ...mehr auf Wikipedia über "Ames-Test"
Aminosäuren bzw. Aminocarbonsäuren sind eine Klasse kleiner organischer Moleküle mit mindestens einer Carboxylgruppe (–COOH) und mindestens einer Aminogruppe (–NH2). ...mehr auf Wikipedia über "Aminosäuren"
Unter Amplifikation versteht man in der Genetik die gezielte Vermehrung von DNA-Abschnitten. Amplifikation spielt als Verfahren in der Molekulargenetik eine bedeutende Rolle, findet aber auch natürlich in Zellen statt. Die Vermehrung des ganzen Genoms (Polyploidisierung) ist keine Amplifizierung im eigentlich Sinne, da auch große DNA-Mengen ohne Relevanz vervielfältigt werden. ...mehr auf Wikipedia über "Amplifikation (Genetik)"
Die Aneuploidie ist eine Genommutation, bei der einzelne Chromosomen zusätzlich zum üblichen Chromosomensatz vorhanden sind oder fehlen. Folgende Formen können auftreten: ...mehr auf Wikipedia über "Aneuploidie"
(Angelman-Syndrom) Das Angelman Syndrom ist die Folge einer seltenen neurologischen Genbesonderheit im Bereich des Chromosoms der Nummer 15, die unter anderem mit psychischen und motorischen Entwicklungsverzögerungen, ausgeprägter kognitiver Behinderung, Hyperaktivität und einer stark reduzierten Lautsprachentwicklung einhergeht. ...mehr auf Wikipedia über "Angelman-Syndrom" shortopedia, just the best.
Ein Anticodon ist ein kurzer RNA-Abschnitt einer t-RNA, der aus drei Nucleotiden, einem Basentriplett, besteht. Mit dem Anticodon heftet sich die t-RNA während der Translation der Proteinbiosynthese an das Codon einer m-RNA, das zu dem Anticodon komplementär ist. ...mehr auf Wikipedia über "Anticodon"
(Antisense-RNA) Antisense ist eine Möglichkeit, Gene auszuschalten, indem eine Negativkopie des Antisense-Gen in den Organismus geschleust wird, welche die mRNA auslöscht. Somit kann das Proteinmolekül nicht mehr hergestellt werden. ...mehr auf Wikipedia über "Antisense-RNA"
Als Antizipation bezeichnet man in der Biologie den zunehmenden Schweregrad oder die frühere Manifestation einer genetisch bedingten Krankheit bei aufeinanderfolgenden Generationen. ...mehr auf Wikipedia über "Antizipation (Biologie)"
Die Äquatorialebene eines Planeten ist die Ebene, die den Äquator enthält. Die Rotationsachse eines Planeten steht senkrecht auf seiner Äquatorialebene. ...mehr auf Wikipedia über "Äquatorialebene"
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