Demokratie

Das Alex-Müller-Verfahren ist ein basisdemokratisches Verfahren zur Festlegung der Antragsreihenfolge auf Kongressen. ...mehr auf Wikipedia über "Alex-Müller-Verfahren"

Das Allgemeine Wahlrecht ist eines der demokratischen Prinzipien, die sich in den Jahrzehnten nach den Freiheitskriegen in den politischen Systemen Europas und der USA durchgesetzt haben. ...mehr auf Wikipedia über "Allgemeines Wahlrecht"

Die Allgemeinheit der Wahl bedeutet, dass niemand aus sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Gründen vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen werden darf: Jeder Bürger muss die Möglichkeit haben von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die Allgemeinheit ist einer der Wahlgrundsätze in der Bundesrepublik Deutschland. Auch andere Staaten der Welt, wie z.B. die Islamische Republik Iran - dort werden Personen vom passiven Wahlrecht lediglich aus religiösen Gründen ausgeschlossen - führen allgemeine Wahlen durch. ...mehr auf Wikipedia über "Allgemeinheit der Wahl"

Unter Amtseintragung versteht man im Rahmen eines Volksbegehrens oder Bürgerbegehrens die Sammlung der Unterschriften unter amtlicher Aufsicht im Rathaus oder an anderen behördlich festgelegten Orten. ...mehr auf Wikipedia über "Amtseintragung"

Als Arbeitsparlament werden Parlamente bezeichnet, deren Bearbeitung von Gesetzesvorlagen überwiegend in Auschüssen stattfindet, wo diese einzeln durchgearbeitet werden. Kennzeichnend für ein Arbeitsparlament ist die Tatsache, dass unabhängig von Parteifronten von Fall zu Fall neu entschieden wird, also geringer Fraktionszwang der einzelnen Abgeordneten vorherrscht. Ein Beispiel für ein solches Arbeitsparlament ist der Kongress der USA. ...mehr auf Wikipedia über "Arbeitsparlament"

Die Attische Demokratie ist in universalgeschichtlicher Sicht die frühe Vorläuferin einer auf das Prinzip der Volkssouveränität gegründeten politischen Ordnung. Mit ihr wurde ein Verfassungstypus entwickelt, der allen Bestrebungen zur Ausweitung direktdemokratischer Ansätze als Modell und geschichtliche Erfahrung dienen konnte und kann, im Positiven wie im Negativen. ...mehr auf Wikipedia über "Attische Demokratie"

Die Basisdemokratie ist die älteste Form der Demokratie. Sie kommt ohne Repräsentanten aus. Das bedeutet, alle relevanten Entscheidungen werden von den Betroffenen selbst abgestimmt. Die Basisdemokratie eignet sich sowohl für triviale Probleme, die ohne Fachwissen einfach zu entscheiden sind, als auch für Fragen, die erheblichen Einfluss auf das Leben der Mehrheit haben, wie die Struktur des Gesundheitswesens, Kriegseinsätze, neue Verfassungen, Eigentumsfragen, Löhne, Arbeitszeitregelungen, Streikentscheidungen, Grundrechte und Menschenrechte. Sie wird sehr häufig (zum Teil auch unbewusst) in kleineren Gruppen angewandt, so zum Beispiel, wenn die Mitglieder einer Familie darüber beratschlagen, ob sie lieber ins Schwimmbad gehen oder die Burg besichtigen. ...mehr auf Wikipedia über "Basisdemokratie"

Der Begriff Bürgergesellschaft (nicht zu verwechseln mit der " Bürgerlichen Gesellschaft") wird häufig gleichbedeutend mit Zivilgesellschaft verwendet. Immerhin werden beide mit civil society gleich ins Englische übersetzt (sodass in dieser Sprache keine Unterscheidung möglich ist). ...mehr auf Wikipedia über "Bürgergesellschaft"

Die Bürgerwerkstatt ist ein Beteiligungsverfahren, das allen Bürgern einer Stadt oder Gemeinde offen steht. Es soll sicherstellen, dass alle Ideen zur Gestaltung eines Bereiches gesammelt und in die Diskussion aufgenommen werden. Beabsichtigt ist es, eine Lösung auf Basis einer breiten Mitwirkung zu finden. Zusammen mit den Bürgern sollen Zielvorstellungen entwickelt und so die Basis für eine Neuplanung vorbereitet werden. Eine Entscheidung im kommunalen Bereich trifft die Bürgerwerkstatt nicht, sondern das jeweils zuständige Gremium - etwa der Stadt- oder Gemeinderat. ...mehr auf Wikipedia über "Bürgerwerkstatt"

Mit der Einrichtung einer Bürgerwerkstatt zum Bahnhofsbereich Bonn wurde von Seiten der Stadt im Oktober 2005 ein Neuanfang zur Gestaltung dieses Bereiches gemacht. Die Bürgerwerkstatt arbeitete bis Januar 2006. Im März 2006 legte sie ihre Ergebnisse vor. ...mehr auf Wikipedia über "Bürgerwerkstatt zum Bahnhofsbereich Bonn"

Cheirotonie (griech. χειροτονία, Handaufheben) bezeichnet die öffentliche, nicht geheime Abstimmung per Handzeichen oder Arm der Wahlberechtigten in den frühdemokratischen griechischen Póleis im Rahmen einer Volksversammlung, und ist besonders für die Attische Demokratie belegt. ...mehr auf Wikipedia über "Cheirotonie"

Delegated Voting ist eine Form der gemeinsamen Entscheidungsfindung, die Bestandteile der ...mehr auf Wikipedia über "Delegated Voting"

Eine deliberative Demokratie betont die aktive Mitwirkung aller Bürgerinnen und Bürger in einer Demokratie im Sinne einer partizipatorischen Demokratie. Voraussetzung für eine deliberative Demokratie ist ein Diskurs über alle politischen Themen, der auch als Deliberation bezeichnet wird. Theoretische Verfechter einer deliberativen Demokratie sind vor allem Jürgen Habermas, aber auch James S. Fishkin und Seyla Benhabib. ...mehr auf Wikipedia über "Deliberative Demokratie"

Democracy International ist eine internationale Organisation für direkte Demokratie. Sie wurde am 19. Februar 2005 in Brüssel gegründet. Vorläufer war die informelle Zusammenarbeit von Bürgerrechtsinitiativen im "Network of Direct Democracy Initiatives in Europe (NDDIE)". Dieses Bündnis veranstaltete drei Konferenzen (München 2000, Prag 2001, Bratislava 2002)zur Vernetzung der Aktiven aus verschiedenen Ländern. ...mehr auf Wikipedia über "Democracy international"

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Die Demokratie ( griechisch δημοκρατία, von δήμος, démos – Volk und κρατία, kratía – Macht, Herrschaft, Kraft, Stärke), ursprünglich von Aristoteles abwertend im Sinne von „Herrschaft des Pöbels“ gebraucht, bezeichnete zunächst die direkte Volksherrschaft (heute: direkte Demokratie, Radikaldemokratie, Basisdemokratie). Heute wird Demokratie zumeist als allgemeinerer Sammelbegriff für Regierungsformen gebraucht, deren Herrschaftsgrundlage aus dem Volk abgeleitet wird. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratie"

Unter Demokratietheorie versteht man zusammenfassend das Bestreben, die Demokratie als Prinzip der Herrschaft im Staat praktikabel umzusetzen. Die Notwendigkeit dazu erwächst aus der Tatsache, dass die Demokratie (Volksherrschaft) stets Gefahr läuft, in Richtung eines Extrems auszuarten: Entweder in Richtung einer Diktatur, also die übermäßige Machtkonzentration bei (zu) geringer politischer Partizipation des Volkes, oder in Richtung einer ungeordneten und nicht gesteuerten Meinungsvielfalt, die in politischem Chaos endet. Demokratie befindet sich also in diesem Spannungsfeld, und die Demokratietheorie ist seit Jahrhunderten bestrebt, für dieses Problem sinnvolle Lösungen zu finden. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratietheorie"

Das Demokratieverständnis der deutschen Bevölkerung erfuhr von Anfang der Bundesrepublik bis zum Ende des 20. Jahrhunderts gravierende Veränderungen. Verschiedenste geschichtliche Ereignisse beeinflussten über die Jahre das Verständnis davon, was Demokratie bedeutete. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratieverständnis in Deutschland"

Demokratische Erziehung bezeichnet unterschiedliche Formen der Erziehung, die den Anspruch haben, demokratisch zu sein oder ein demokratisches Zusammenleben, im Sinne einer Demokratie als Lebensform, zu fördern. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratische Erziehung"

Die demokratische Minderheit bezeichnet die an eine Volksabstimmung oder Wahl gebundene Stimmbürger-/Wählergruppe, deren Stimm-/Wahloption weniger Stimmen erreicht hat als eine andere Option. Folglich ist man als Stimm-/Wahlbürger bei einer Abstimmung entweder in der Mehrheit oder in der Minderheit, sofern kein Stimmengleichstand vorliegt. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratische Minderheit"

Zu den demokratischen Prinzipien zählen das Volkssouveränitätsprinzip, das Gleichheitsprinzip und das Mehrheitsprinzip. Weiterhin gibt es das Prinzip der allgemeinen Abstimmung, der geheimen Abstimmung und das Konsensprinzip. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratische Prinzipien"

Demokratische Schulen sind Schulen, in denen die Schüler zum einen selbst entscheiden, was, wann und wie sie lernen. Zum anderen werden wesentliche Entscheidungen, die das Zusammenleben in der Schule betreffen, durch eine Schulversammlung getroffen, in der jeder Mitarbeiter, Lehrer und Schüler eine Stimme hat. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratische Schule" Just shortopedia way

Der Begriff Demokratischer Frieden beschreibt die Hypothese, dass zwischen demokratischen Staaten keine kriegerischen Auseinandersetzungen stattfinden. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratischer Frieden"

Demokratisierung ist der Prozess der Entstehung demokratischer Strukturen. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratisierung"

Demokratur ist ein Schlagwort des politischen Diskurs, als Neologismus zusammengesetzt aus Demokratie und Diktatur. Es unterstellt und bezeichnet die geringen Möglichkeiten der Einflussnahme auf politische Entscheidungen der demokratisch gewählten Volksvertreter. ...mehr auf Wikipedia über "Demokratur"

Der Begriff Demonstration (von lat.: demonstrare, zeigen, hinweisen, nachweisen) - Kurzwort: Demo - bezeichnet eine Form der Meinungsäußerung, die auf verschiedenste Weise, oft sehr fantasievoll, kundgetan wird. ...mehr auf Wikipedia über "Demonstration"

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