Dampfmaschine Der Dampfdom ist Teil einer Dampfmaschine, insbesondere bei Dampflokomotiven. Er ist auf den Scheitel des Langkessels aufgesetzt und ist nach außen als Domdeckel sichtbar. Der Dampfdom dient dazu, den gebildeten Dampf an einer möglichst hoch über der Wasseroberfläche gelegenen Stelle des Kessels entnehmen zu können. Dort besteht am ehesten die Gewähr, trockenen Dampf für den Verbrauch zu erhalten. Die Wasserteilchen, die durch lebhafte Verdampfung in den Dampfraum mitgerissen werden, gelangen kaum noch bis in diesen hochgelegenen Teil des Kessels. Sie werden im Dampfdom außerdem noch durch Umlenkbleche vor dem Eintritt in den Regler zurückgehalten. Bei den Einheitslokomotiven ab 1950 befindet sich im Dom das Abschlussventil des Reglerrohres (auch Hilfsabsperrventil genannt), bei Naßdampflokomotiven und älteren Heißdampflokomotiven liegt dort der Naßdampfregler zum Regeln der Dampfzufuhr zur Dampfmaschine. Bei Naßdampflokomotiven gehen vom Dampfdom außerdem noch die Dampfentnahmerohre für die Hilfsmaschinen des Kessels und der Lokomotive ab, d.h. für die Speisepumpe, die Dampfstrahlpumpe, den Hilfsbläser, die Luftpumpe, ferner für die Dampfpfeife und die Heizeinrichtungen. ...mehr auf Wikipedia über "Dampfdom"
Ein Dampflokomotivkessel ist eine spezielle Bauform des Dampfkessels und besteht bedingt durch die Begrenzungen des Lichtraumprofils aus einem Stehkessel mit einem liegenden Langkessel, der ein Rauchrohrkessel ist. ...mehr auf Wikipedia über "Dampflokomotivkessel"
Eine Dampfmaschine ist eine Wärmekraftmaschine, die Wärmeenergie teilweise in mechanische Arbeit umwandelt. Die heute industriell verbreitete Bauform ist die Dampfturbine. Unter einer "Dampfmaschine" wird aber im Deutschen vor allem die Kolbendampfmaschine, eine dampfgetriebene Kolbenmaschine, verstanden, um die es in diesem Artikel geht. Die Dampfmaschine war die erste Kraftmaschine, die mit fossilen Brennstoffen in Form von Steinkohle betrieben wurde. ...mehr auf Wikipedia über "Dampfmaschine"
Ein Dampfmotor ist eine einfach wirkende Dampfmaschine mit Ventilsteuerung, schnelllaufend mit bis zu 1500 U/min. Die Kurbelwelle entspricht dabei im wesentlichen der eines mehrzylindrigen Verbrennungsmotors. ...mehr auf Wikipedia über "Dampfmotor"
Dampfomnibusse sind Dampfwägen ( Omnibusse), die im 19. Jahrhundert in England und Frankreich eingesetzt wurden. ...mehr auf Wikipedia über "Dampfomnibus"
Ein Dampfpflug ist ein landwirtschaftliches Gerät das in der Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden wurde. ...mehr auf Wikipedia über "Dampfpflug"
Ein Dampfschiff oder auch Dampfer ist ein Schiff, welches von einer Dampfturbine oder einer Dampfmaschine angetrieben wird. Diese Dampfmaschine treibt beim Raddampfer zunächst ein oder mehrere Schaufelräder an. Ab 1836 setzte sich dann die vom Österreicher Josef Ressel erfundene Schiffsschraube durch. ...mehr auf Wikipedia über "Dampfschiff"
Ein Dampftraktor (lat. trahere = ziehen) bezeichnet eine selbstfahrende Lokomobile, die für direkten Zug angehängter Geräte oder Wagen konstruiert wurde. ...mehr auf Wikipedia über "Dampftraktor"
Eine Dampfturbine ist eine Turbinenbauart. Sie besteht aus einer schnell rotierenden Welle, bestückt mit vielen Turbinenschaufeln, die von Wasserdampf umströmt werden. ...mehr auf Wikipedia über "Dampfturbine"
Ein Dampfwagen ist ein Automobil, das mit Hilfe von Dampf und einer Dampfmaschine als Antrieb betrieben wird. ...mehr auf Wikipedia über "Dampfwagen"
Die Feuerbüchse ist als großer kofferförmiger Raum innerhalb des Stehkessels von Dampflokomotiven ausgebildet und besteht bei älteren Bauarten aus drei Teilen: Feuerbüchsmantel, -rohrwand und -rückwand. Die Feuerbüchsdecke ist nach hinten geneigt, damit sie auch bei Talfahrt mit niedrigem Wasserstand noch bedeckt bleibt; waagerechte Feuerbüchsdecken finden sich nur bei einigen Länderlokomotiven. Die Feuerbüchse ist mit dem Stehkessel mittels Stehbolzen so verbunden, dass sie allseitig vom Wasser umgeben ist. Der Wasserraum ist weit gehalten, damit die Dampfblasen gut nach oben abströmen können und das zu verdampfende Wasser wieder ungehindert zulaufen kann. Den unteren Abschluss der Feuerbüchse bildet der am Bodenring befestigte Rost, unter welchem der Aschkasten angebracht ist. Zur Umlenkung und Verwirbelung der Verbrennungsluft und der Verbrennungsgase befindet sich im vorderen Bereich der Feuerbüchse ein Feuerschirm aus feuerfesten Steinen. In der Feuerbüchsenrückwand befindet sich das Feuerloch und die Feuertür. Die Feuerbüchsen neuerer Kessel sind durch die Zurücklegung der Rohrwand um die Verbrennungskammer vergrößert. ...mehr auf Wikipedia über "Feuerbüchse"
Der Flächenschaden bezeichnet bei der Kolbendampfmaschine einen Energieverlust, der durch den Kontakt des heißen Dampfes mit kühlen und damit Wärme(energie)abführenden Flächen eintritt. Die Abkühlung dieser Flächen entsteht beispielsweise durch schlechte Isolierung und dem dadurch entstehenden Wärmeverlust an die Außenluft. ...mehr auf Wikipedia über "Flächenschaden"
(Frischwassererzeuger) Da es bei allen Dampfkraftanlagen zu Verlusten von Speisewasser kommt, muss für die Erzeugung von Frischwasser gesorgt werden. Entweder führt man Frischwasser in Tanks mit oder man ist gezwungen, Speisewasser aus Meerwasser herzustellen. ...mehr auf Wikipedia über "Frischwassererzeuger"
(Gleichstromdampfmaschine) Eine Geichstromdampfmaschine sind eine Sonderbauform einer Dampfmaschine. Sie sind dadurch gekennzeichnet, das der frische Dampf getrennt vom Abdampf eingelassen wird. Vorteilhaft ist dabei, das sich die Bereiche des Dampfzylinders, wo auch der Frischdampf eingelassen wird, durch den Abdampf nicht abkühlen. Dies verhindert eine frühzeitige teilweise Kondensation des Frischdampfes. ...mehr auf Wikipedia über "Gleichstromdampfmaschine"
Die Kesselfrist, nennt man die Frist, an der die amtliche Kesselprüfung von Druckbehältern abläuft. Dieser Ausdruck wird vor allem bei der Eisenbahn verwendet. Dort vor allem bei den Dampflokomotiven und Kesselwagen. Bei abgelaufener Kesselfrist darf dieser Druckbehälter nicht mehr in Betrieb genommen werden, da mit Ablauf der Kesselfrist zugleich die Betriebsbewiligung abgelaufen ist. Zum Erneuern muss der Druckbehälter von einer amtlich zugelassenen Prüfperson gemäss der Betriebssicherheitsverordnung und Herstellervorschrift vorgesehenen Prüfungen untersucht werden. Dies beinhaltet meistens auch eine Druckprobe mit 1,5 fachen Nennfühldruck. ...mehr auf Wikipedia über "Kesselfrist"
Der Ausdruck Kesselzerknall, gelegentlich auch als Kesselexplosion bezeichnet, beschreibt das Platzen eines Dampfkessels. ...mehr auf Wikipedia über "Kesselzerknall"
Der Kondensator ist ein entscheidendes Element für den Betrieb von Dampfmaschinen und Dampfturbinen. Er dient zur Verflüssigung des Abdampfes dieser Wärmekraftmaschinen. Mit der Erfindung des Kondensators durch James Watt konnten erstmalig Dampfmaschinen gebaut werden, die einen vergleichsweise geringen Energiebedarf hatten. Daher gilt die Einführung des Kondensators als Meilenstein der Technikgeschichte. ...mehr auf Wikipedia über "Kondensator (Dampfturbine)"
Ein Langkessel ist ein Teil des Kessels einer Dampflokomotive. ...mehr auf Wikipedia über "Langkessel"
Die Lavalturbine ist eine Gleichdruck- Dampfturbine, welche von Carl Gustav Patrik de Laval konstruiert wurde. Laval entwickelte diese Turbine, um eine von ihm entwickelte Zentrifuge für Milch anzutreiben. ...mehr auf Wikipedia über "Lavalturbine"
Eine Lokomobile oder ein Lokomobil (von lateinisch locus: Ort und mobilis: beweglich) ist eine Dampfmaschinenanlage mit kleiner Leistung in geschlossener Bauform, bei der alle zum Betrieb der Anlage erforderlichen Baugruppen (Feuerung, Dampfkessel, Steuerung, sowie die gesamte Antriebseinheit, bestehend aus Zylinder(n), Kolben, Kurbelwelle und Schwungrad mit Riemenscheibe) auf einer gemeinsamen Plattform montiert sind. ...mehr auf Wikipedia über "Lokomobil"
Lösche heißt das Verbrennungsprodukt von Kohle und auch Schweröl, welches sich in der Rauchkammer von Dampflokomotiven ansammelt und in regelmäßigen Abständen entfernt werden muss, in der Regel nach Beendigung eines Arbeitstages. ...mehr auf Wikipedia über "Lösche" http://de.shortopedia.com, just the best. shortopedia
Pfluglokomotive (ursprgl. Pfluglocomotive) bezeichnet die mit einer Seilwinde ausgestattete selbstfahrende Lokomobile, durch die mittels eines Stahlseiles ein Kipp-Pflug über den Acker gezogen wurde. ...mehr auf Wikipedia über "Pfluglokomotive"
Die Dampfmaschinensteuerung auch kurz Steuerung genannt ist, ist der Teil einer Kolbendampfmaschine der das Einströmen des Dampfes in den Zylinder steuert und so einen Hin- und Hergang des Kolbens ermöglicht. ...mehr auf Wikipedia über "Steuerung (Dampfmaschine)"
Ein Überhitzer ist ein Teil einer Kesselanlage, bei der Wasserdampf über seine Verdampfungstemperatur hinaus weiter erhitzt wird. Dies wird erreicht, indem der Nassdampf nochmals erhitzt wird. Diesen Dampf nennt man dann Heißdampf, er ist vollkommen trocken und liegt mit seiner Temperatur oberhalb der Sättigungstemperatur (Rückkondensationspunkt). Bei Anlagen mit mehrstufigen Arbeitsmaschinen wird auch zwischen den einzelnen Stufen eine Zwischenüberhitzung angewandt, das heißt, der Dampf wird von der ersten Stufe der Arbeitsmaschine wieder zum Kessel geführt, dort erneut aufgeheizt und zur nächsten Sufe der Arbeitsmaschine geleitet, um die Vorteile des Heißdampfes möglichst für den ganzen Prozess zur Verfügung zu haben. ...mehr auf Wikipedia über "Überhitzer"
Die Verbundwirkung bei Dampfmaschinen ist ein besonderes Funktionsprinzip, bei dessen Anwendung der Dampf zunächst in den kleineren Hochdruckzylindern nur einen Teil seiner Energie abgibt und dann in den größeren Niederdruckzylindern vollends entspannt wird. Indem bei der Verbundarbeitsweise die Temperatursenkung des Dampfes auf räumlich voneinander getrennte Maschinenteile verteilt wird, verringert sich der Flächenschaden, weil der Dampf nicht so viel Wärme an kühle Wandungen verliert. Solche Dampfmaschinen bezeichnet man als Verbundmaschine oder Mehrfach-Expansionsmaschine (engl. compound engine) ...mehr auf Wikipedia über "Verbundwirkung"
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